Gotland im Mai 2026

Prolog:

So, Wohnwagen steht vor der Tür. Morgen Nachmittag geht´s Richtung Norden. Erstes Ziel ist Travemünde. Die Fähre geht Donnerstag morgens um drei Uhr, war leider nicht anders möglich.



Ich werde hier wieder über unsere Reise berichten. Ich versuchte wie immer jeden Tag etwas zu schreiben. Aber das wird bestimmt nicht immer funktionieren.


So, jetzt hoffen wir auf gutes Wetter, bis denne . . .


Tag 1

vom nördlichen Ruhrgebiet nach Travemünde

Wir starten um 14:45 bei Regen. Es geht über die A1 Richtung Norden, und es ist der staureichste Tag des Jahres, das Christihimmelfahrtswochenende. Die Autobahn ist sehr voll, aber erstmal geht’s es gut voranbei Regen, bis wir Bremen erreichen. Hier ist ein Megastau, was irgendwie zu erwarten war. Vor der Weserbrücke verlieren wir 1,5h. Auf der Alternativstrecke über Hannover sieht es nicht besser aus. Nachdem wir dann Bremen endlich hinter uns gelassen haben essen wir an einer Raststätte zu Abend, wir haben ja Zeit, die Fähre startet um 3:00. Um 21:45 landen wir in Travemünde. Hier nochmal tanken. Dann geht’s zum Fährhafen zum warten und noch ne Runde schlafen.

Boarding beginnt Pünktlich um 24:00 Uhr, auf die Fähre gehts aber erst um 2:40. Gegen 3:15 sind wir in der Kabine und fallen tot ins Bett.

Tag 2

von Malmö nach Oskarshamn

Um 9:30 geht der Wecker. Die Nacht war kurz und unruhig. Die Geräusche in der Kabine vom Schiff haben schon gestört. Der erste Weg ist auf Deck um nach dem Wetter zu schauen. Und was soll ich sagen:

Danach wird an der Bar erst mal ein Kaffee gekauft und sich auf`s Deck in die Sonne gesetzt. Ab 10:45 gibt´s im Restaurant für 12 Uhr Frühstücksbuffet, da sind wir dabei. Nix dolles, aber völlig in Ordnung.

Pünktlich legen wir um 11:45 in Malmö bei Sonnenschein an. Dann dauert es noch 30 Minuten bis wir vom Schiff fahren. Es geht auf der E22 Richtung Norden.

An Karlskrona vorbei, durch Kalmar und Mönsterås bis nach Oskarshamn, unserem nächsten Fährhafen nach Visby/Gotland. Wir erreichen diesen um 17:00 Uhr. Erstmal geht’s in den ICA Maxium für die nächsten Tage Vorräte einzukaufen. Nun stehen wir am Fährhafen und warten auf das Boarding um 21:15, die Fähre startet um 23:00 Uhr und ist gegen 2:00 Uhr in Visby.

Ich nutze die Zeit um am Reisebericht zu schreiben und ich habe unsere schwedische Comviq-SIM aufgeladen, damit wir unlimited Internet die nächsten Wochen haben.

Tag 3

Ankunft auf Gotland

Fähre ist gestern pünktlich abgefahren. Es war sehr auffällig das viel Militär am Fährhafen zu sehen war. Alle mit Waffen und mit Schutzkleidung. Dazu muss man wissen das Gotland militärisch eine sehr gute Lage in der Ostsee hat, Kaliningrad und St. Petersburg liegen quasi vor er Haustür.

Um 2:10 landen wir pünktlich in Visby. Schnell sind wir vom Schiff und auf dem ausgesuchten Parkplatz für die Rest der Nacht. Allerdings sind nur 2h parken erlaubt. Nun, keiner da, nur eine Videoüberwachung. Wir sind total müde und gehen das Risiko ein.

Gegen 8:00 Uhr werden wir wach. Die Nacht war wieder kurz und auf dem Parkplatz unruhig. Wir starten RichtungFårö zum Campingplatz Suderstrand. Dort hatten wir vor gebucht und dürfen auch vor der eigentlichen Eincheck-Zeit ankommen. Hatte ich extra einen Tag vorher per mail angefragt.

Die Reise über die Insel ist schon wunderbar. Nach Fårösund sind es knapp 60km. Unterwegs frühstücken wir in Slite direkt an der Ostsee. Dort wäre auch ein toller Übernachtungsplatz gewesen.

Um 11:10 Uhr sind wir am nächsten Fähranleger. Die gelben Fähren in Schweden sind Brückenersatz und daher immer kostenlos. Unsere fährt um 11:30. Die Fahrt mit dem Schiff dauert nur 5 Minuten.

Die letzten 20km sind schnell hinter uns gebracht. An der Rezeption gibt es letzte Infos, dann geht’s auf unsern Stellplatz 100m von der Ostsee entfernt. Der Platz ist quasi leer, sehr schön.

Wohnwagen aufbauen, und ab an den Strand ein Kaltgetränk genießen, und die viele Sonne. Kurz nach dem Abendessen fallen wir todmüde in unser Bett.

Tag 4

Entspannungstag, oder doch nicht?

Wir haben rund im die Uhr geschlafen und werden bei Sonnenschein wach. Es ist frisch draußen und es geht ein stetiger Wind. Die Tageshöchsttemperaturen werden die 12 Grad nicht überschreiten. Nach einem ausgiebigen Frühstück und div. Wartungsarbeiten am Wohni genießen wir draußen das tolle Wetter.

Am frühen Nachmittag entscheiden wir uns doch mal kurz zum nahegelegen Leuchtturm FåröFyr zu fahren. Zur Hauptsaison ist es hier bestimmt rappel voll, sieht man schon an den großen Parkflächen. Wir sind allerdings alleine, wunderbar. Wir spazieren an der Küste entlang. Natürlich werden diverse Steine und Holzstücke gesammelt.

Am Parkplatz angekommen fahren wir spontan am anderen Ende von Fåröentlang. Und wenn wir schon mal hier sind können wir auch noch Helgumannen fiskeläge besuchen. Bekannt aus schwedischen TV Krimis.

Und unterwegs gibt es so viel zu sehen.

Wir lassen den Entspannungstag wieder am Strand vor unsern Campingplatz ausklingen.

Tag 5

Raukenbesichtigung

Nach ein einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg um einige Rauken auf Fårö zu besuchen. Als erstes besuchen wir dasRaukgebiet Langhammars welches, trotz Vorsaison, recht gut besucht ist. Wir müssen ein bisschen warten bis Sonne und Besucheranzahl für ein Bild auch passen. Natürlichstartetauch der fliegende Fotoapparat. Aber die Bilder darf ich erst nach einer Genehmigung des Lantmäteriet hier zeigen.

Danach geht es zum Gamle Hamn. Hier gibt es auchÜberresten aus der Wikingerzeit. Die Anfahrt geht über eine sehr schmale Straße durch die typische Landschaft aufFårö. Die Strasse ist so schmal das man gerade mit einem PKW max. Breite 2,2m durchkommt. Am Ende ist dann ein Parkplatz und man muss noch ein wenig laufen um dann amRaukenfeld zu sein. Dort gibt es den berühmtesten „Rauk“ der Insel – „Kaffepannan“ – geformt wie ein Hund.

Leider ist es sehr frisch geworden und windig, die Sonne versteckt sich hinter Wolken die natürlich genau über uns wegziehen. Wir beschließen später nochmal her zu kommen. Ein Foto gibt es trotzdem.

Tag 6

Nochmal Rauken

Heute ist das Wetter offener, nicht so viele Wolken. Nochmal geht es in das Raukengebiet auf Fårö.Das ganze Naturschutzgebiet Digerhuvud wollen wir heute besuchen. Jedenfalls sind die Kiesstrände so weiß das man im Sonnenlicht quasi Schneeblind wird.

Ich lass einfach mal Bilder sprechen.

Abends zog es so langsam zu, was für einen wunderbaren Sonnenuntergang am Strand in Sudersand sorgte.

Tag 7

Nachts hat es heftig geregnet, und das hörte am Morgen auch nicht auf. War auch durch yr.no auch so vorhergesagt. Wir hatten abends alles was draußen stand reingeholt.

Na ja, wir haben dann beschlossen einen Wohnwagentag zu machen. Wäsche waschen, Reisebericht schrieben, Bilder sortieren,Bücher lesen, einkaufenim „ICA näre“ gleich um die Ecke.

Darum heute keine Bilder

Tag 8

Morgens beim Aufstehen stehen wir im Seenebel. Vom Baum tropft es auf den Wohnwagen. Bedeutet wir haben wieder viel Zeit für unser Frühstück. Dann am späten Vormittag kommt langsam die Sonne raus. Zeit für unser letztes Ziel auf Gotland: Kutens Bensin

Hier etwas zu der Geschichte dieser Location:

Historien om Kutens Bensin på Fårö!

Und hier etwas zu dem Macher Thomas „Kuten“ Lindholm, der leider 2025 verstarb

https://www.horisontmagasin.se/2025/07/04/faroprofilen-kuten-har-gatt-ur-tiden/

Leider hat die Crêperie nur am Wochenende auf. Der Vorteil war das ich die Location für mich ganz alleine hatte, niemand war dort.

Und nun lasse ich einfach wieder Bilder sprechen:

Danach haben wir uns noch etwas auf der anderen Seite der Buchtam „Husbod fiskeläge“ rum getrieben.

Und dann kam der Seenebel schlagartig wieder. Nach unserer Rückkehr am Wohnwagen ging es nochmal an den Strand durch den Nebel bei 7 Gradspazieren.

Unser letzter Abend auf Fårö hat dann leider nicht am Strand statt gefunden. Morgen geht´s dann weiter nach Gotland.

Tag 9

Reisetag

Der Tag beginnt trübe, bewölkt und windig. Wir haben alle Zeit der Welt und müssen erst um 12:00 Uhr vom Platz sein. Also wird in Ruhe gefrühstückt und alles was nötig ist zusammen geräumt. Den neuen Platz hab ich schon online gebucht. Das hat sich den letzten Jahren hier in Schweden so eingebürgert. Ich würde keinen Platz mehr einfach so anfahren. Auch Anfragen per Mail sind nicht immer zielführend.

Auch die Abreise soll online erfolgen. Ich kann mich auf meiner Seite einloggen und sehe den Betrag den ich ich noch zu zahlen habe. Kein Gang zu Rezeption nötig. Allerdings funktioniert keine meiner Karten für die Online Zahlung.

Bei der Abreise fängt es an zu regnen. Wir melden uns bei der Rezeption ab und bezahlen den Restbetrag.

Es geht durch den Regen nach Fårösund zur Fähre, und nach sehr kurzer Wartezeit nach Gotland. Insgesamt sind es ca. 95km zum nächsten Platz. Auf dem Weg kommen wir an Visby vorbei und wollen im ICA Maxi einkaufen. Leider sind die Anhängerparkplätze von vielen PKW belegt, das kennt man ja. Woanders ist kein Platz für das Gespann. Also gehts die knapp 20km direkt zu Campingplatz Tofta Strand. Wir werden freundlich begrüßt und fahren zu dem gebuchten Stellplatz keine 100m vom Strand entfernt.

Nach dem Aufbau fahren wir nochmal nach Visby zum einkaufen. Auf dem Rückweg kommt immer mehr die Sonne raus, und am Abend gibt es dann noch einen wunderbaren Sonnenuntergang, alles richtig gemacht.

Aber für Bilder muss ich natürlich die paar Schritte zum Strand gehen.

Tag 10

Heute steht die Mittelalterstadt Visby auf dem Programm. Liegt ja gerade vor der Haustür. Am Ende des Tages sagt das Handy das wir fast 12km gelaufen sind. Sonne pur den ganzen Tag. Ich hau mal einige Bilder raus. Fazit ist jedenfalls, Visby lohnt sich und wir kommen wieder.

Tag 11

Gotlands Süden im Frühling

Das Ziel heute ist der südlichste Zipfel der Insel Gotland. Hoburgen. Bis dahin sind es fast 80km. Erster Stopp soll aber am Skansudde Fyr sein. Auf dem Weg dort hin stellen wir fest, das er auf einem Golfplatz liegt. Dieser ist wegen des Wochenendes sehr gut besucht.Der Leuchtturm liegt mitten in dem Golfplatz. Wir brechen den Besuch ab und fahren weiter.

Kurz danach kommen wir an einem Schild vorbei, Kovik Fiskemuseum.Spontan wenden wir und fahren über einen Schotterweg zu einem Parkplatz. Wir treffen auf einen wunderbaren Ort mit hölzernen Fischerhütten. Wie vieles, hat auch das Museum in der Vorsaison nicht geöffnet. Aber man kann zwischen den Hütten stöbern und auch im kleinen Hafen die Stege begehen. Fast niemand ist hier und ich kann ungestört Bilder machen. Weiter geht’s auf eine kleine Halbinsel hinaus die vielversprechend aussieht. Aber auf dem Weg werden wir von einem Seevogel deutlich gewarnt nicht weiter zu gehen. Wir folgen der Empfehlung. Auf dem Weg zum Auto sticht noch ein Gebäude ins Auge, sieht aus wie eine Scheune. Stellt sich dann aber als Kapelle heraus die sogar offen ist. Ein wirklich interessanter Ort.

Weiter geht’s über die Insel bei der der Frühling voll ausgebrochen ist. Der Raps blüht intensiv, es gibt lange blühende Fliederhecken, Wiesen die gelb sind vom Löwenzahn und überall farbige Obstbäume. Alleine die Fahrt mach großen Spaß. Irgendwann kommen wir beim nächsten Ziel an, oder anders, erst mal fahren wir an der Einfahrt vorbei. Wir müssen wenden um wieder über eine Schotterpiste einen Hügel rauf zu fahren. Der Leuchtturm Hoburgs fyr steht nämlich nicht am Wasser, sondern ein bisschen im Landesinneren auf besagtem Hügel mitten im Nichts. Einige Bilder werden gemacht, sonst ist hier nicht viel.

Es geht die Schotterpiste wieder runter nach Hoburgsgubben. Wieder mal Rauken an einer besonders hohen und steilen Felsenküste. Ganz im Süden ist nur noch eine militärische Anlage zu sehen, weiter geht es hier nicht. Wir wandern über die Felsen und genießen einfach die Landschaft. Im geöffneten Café bestellen wir einen Kaffee und essen eine Kanelbullar.

Dann geht es wieder Richtung Norden, aber auf einer Straße direkt an der Westküste entlang durch dasHusrygg Naturreservat. Wieder eine Reise durch tolle Landschaft, links die Ostsee, rechts Steilküste. Unterwegs noch ein kurzer Halt an einem geschlossenem Museum in dem Steinabbau auf Gotland gezeigt wird, demKettelviks Stenmuseum.

Wir steuern den letzten Stopp für heute an. Das Ziel ist Tomtbod fiskeläge an der Ostküste. Ich möchte nochmal an die frühlingshafte und farbenfrohe Landschaft erinnern durch die wir die ganze Zeit fahren!!! An jedem Haus, Kirche, Hof, Windmühle könnte man anhalten und stundenlang Bilder machen oder einfach ansehen, aber dazu fehlt einfach die Zeit. Diese Dinge müssen einfach im Kopf abgespeichert werden.

Irgendwann kommen wir im Tomtbod fiskelägean. Dieser Fischerort besteht aus ganz tollen Holzhütten und einigen gemauerten Hütten. Wir streichen um die Häuser machen Bilder und freuen uns über diesen Ort.

Dann geht es zurück nach Tofta Strand. An unserm Steg an der Ostsee genießen wir ein kühles Getränk und lassen den Abend wieder mal einem wunderbaren Sonnenuntergang ausklingen.

Tag 12

Ostküste

Heute wollen wir an der Ostküste Gotlands einige Orte besuchen. Als erstes geht es nach Grogarnsberget.Irgendwann hören die geteerten Straßen auf und es geht weiter über Schotterpiste mit Gotlandschafen rechts und links, wie so oft hier auf der Insel. Am Ende der Piste ist ein Parkplatz, den restlichen Weg geht es durch typische Gotländische Landschaft. Irgendwann gibt es einen wunderbaren Blick auf die Küste.

Nächster Stopp ist dann Katthammarsvik.Einfach ein toller Strand und ein schöner Ort mit einem Fischrestaurant und einem tollen Strand. Am Parkplatz steht eine schön gestaltete Hütte mit einem gemischten Angebot von Imkern der Insel. Es ist Selbstbedienung, Bezahlung mit swish (nur für Schweden) oder aber über das bereit liegende Kartenlesegerät. Wir kaufen Honig.

Weiter geht es die Küste entlang zu Grynge fiskeläge.Schön, aber da haben wir schon Fischerorte besucht die uns mehr angesprochen haben.

Wir besuchen das nächste Raukenfeld Folhammar Raukområde bei Ljugarn gelegen.

In Ljugarn gibt es auch einen Leuchtturm. Der ist allerdings nicht wirklich schön. Dafür ist aber dort das Ljugarns hamns fiskelägewieder sehenswert

Ein Highlight soll dann Närsholmens fyr sein.Soll, leider ist es vorbei mit dem Sonnenschein und blauem Himmel. Natürlich werden trotzdem Fotos gemacht.Aber das geht besser 🙂

Dann geht’s auf den Rückweg. Am Campingplatz angekommen klart es wieder auf und es gibt wieder mal einen tollen Sonnenuntergang.

Tag 13

Ruhetag, shoppen, Bericht schreiben

Wir gehen nochmal am Strand entlang eine Runde spazieren. gehen

Tag 14

Der Norden

Heute geht es in denWetter so mittel, den ganzen Tag gibt eshoch nebelartige Bewölkung. Beim Fotografieren muss man immer warten bis mal ein bisschen die Sonne rauskommt.

Das erste Ziel ist in Bläse Kalkbruk.Das Ganze ist eigentlich ein Museum zur Kalkverarbeitung und natürlich in der Vorsaison geschlossen. Trotzdem kann man sich auf dem Gelände bewegen. Der Vorteil ist, das niemand dort ist. Wir können ganz in Ruhe fotografieren, wenn denn mal das Licht passt.

Nächster Punkt auf der Liste ist nicht so weit weg, die Blå Lagunen. Hatten wir schon mal vor Jahrenbesucht, daher wissen wir wie toll das Wasser leuchtet. Heute dann mal nicht wie man auf dem Bild sehen kann. Auf jeden Fall einen Ort den man besuchen muss, gerne auch mit Badeklamotten, das Ganze ist ein beliebter Ausflugsort zum Baden.

Lergravsportenim Naturreservat Lergravsviken ist mit Sicherheit der bekannteste Rauke aufgrund seiner Formauf Gotland. Dieser Gewölbe-förmige Rauke ist ca. 10m hoch. Man kann locker durch die Öffnung gehen, wirklich sehenswert

Auf dem Weg nach Tofta Strand liegt dann noch Slite mit der Lotsbacken kvarn. EinerWindmühlean exponierter Stelle, einfach ein schönes Fotomotiv.

Obwohl uns die Wolken heute sehr geärgert haben gibt es dann doch noch einengeilen Sonenuntergang am Strand.

Tag 15

Heute scheint die Sonne. Wir machen unsnochmal auf den langen Weg zumNärsholmens fyr.Und dieser Weg hat sich diesmal gelohnt. Es ist sehr windig, darum meckert die Drohne schnell das sie wieder runter möchte. Aber heute geh ich das Risiko ein, und es funktioniert. Leider darf ich Drohnenbilder erst nach Genehmigung zeigen. Wenn die vorliegt reiche ich diese Bilder nach.

Aufdem Weg nach Hause geht´s nochmal nachVisbyin die Stadt. Einige Geschäfte hatten letzte Tage nicht auf, Vorsaison.

Und wir wollen unbedingt noch Safranspannkakaessen. Dieses Gericht ist dem Namen nach ein Pfannkuchen, stellt im Grunde aber eher einen Milchreiskuchen dar.Safran ist inSchweden trotz seines hohen Preiseseinsehr beliebtesGewürzdasdemPannkaka seine charakteristische gelbe Farbe gibt. Traditionell isst man den Safranspannkaka mit Sahne und Salmbärssylt, einer Marmelade aus der für Gotland sehr typischen Salmbeere.

Die letzten Tage sind schnell erzählt.

Tag 16

Heute gehen wir in Katthammarsvik im Fischrestaurant essen. Kann ich nur empfehlen. Dann bei ICA Maxi in Visbyshoppen, schwedische Lebensmittel die wir sehr gerne essen, die man aber in Deutschland nicht oder nur teuer bekommt. Spätnachmittags wird dannzusammen gepackt. Morgen Nachmittag geht die Fähre nach Oskarshamn.

Tag 17

Rückreise Erster Tag

Wir schlafen aus und machen den Wohnwagen reisefertig. Nachmittgas geht die Fähre von Visby nach Oskarshamn. Um 19:15 kommen wir dort an und fahren noch 2h, damit wir morgen zeitig in Malmö sind. Wir übernachten auf einem Parkplatz an der E22bei Brömsebro.

Tag 18

Rückreise zweiter Tag,

Die letzten 240km nach Malmö sind unspektakulär. Die Fähre nach Travemünde startet pünktlich um 13:30. Ich nutze die Zeit auf dem Schiff um endlich den Rest dieses Berichtes fetzig zu stellen. Online stellen geht nicht, da kein Netz vorhanden ist.

Wir kommen um 23:00 Uhr in Travemünde an und suchen uns einen Schlafplatz. Morgen dann den restlichen Weg nach Hause über die A1.

Leider finden wir keinen Autohof an der A1 nahe bei Travemünde. Dafür ist die A1 in Hamburg am Rastplatz gesperrt. Da kommt man nicht hin weil es durch die Umleitung durch die Stadt geht.

Ok, Planänderung. Ziel ist jetzt der Autohof Sittensen, den kennen wir schon. Um 1:20 sind wir dort und fallen müde ins Bett

Tag 19

letzter Tag

Nun, die 230 km nach Hause über die A1 sind ohne große Ereignisse verlaufen. Wir sind gegen 13:00 Uhr zuhause, Auto und Wohnwagen ausladen.

Dann endlich den restlichen Reisebericht online stellen.

Fazit:

Gotland ist wunderschön und eine Reise wert. Allerdings ist die Anreise mit mehreren Fähren schon sehr zeitintensiv. Vorsaison hat Vor- und Nachteile. Die Campingplätze waren quasi alle leer, ebenso die ganzen Hotspots. Wie hatten Ruhe ohne Ende, genau unser Ding.

Und man darf nicht vergessen, das ist DIE Ferieninsel der Schweden. An der Fähre nach Fåröstehen ca. 2km vor dem Fähranleger Schilder mit Wartezeiten von 1,5h!!! Auch wenn man in Visby und woanders sieht wie groß die Parkflächen sind, oder wie viele öffentliche Toiletten vorgehalten werden, kann man erahnen was in der Hauptsaison auf der Insel los ist.

Der Nachteil ist das Vieles nicht geöffnet oder nur eingeschränkt geöffnet ist. Die Insel selber ist ca. 150km NORD/SÜD und ca. 70km OST/West groß. ABER, man darf die Entfernungen nicht unterschätzen. Für 70km braucht man gerne eine ganze Stunde. Gotland ist landschaftlich wirklich schön und es gibt viel zu sehen. Aber einige Strecken durch die Wälder ziehen sich dann doch extrem. Wir können die Insel nur empfehlen. Obwohl wir fast 2 Wochen vor Ort waren haben wir nicht alles gesehen.

Gruß

Andreas